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Herstellung Kunstrasen

• Polypropylen oder Polyethylen Pigmentkorn, die so genannten Polymere, werden zu einem Brei erhitzt, dem ein UV- und Wärmestabilisator [antischrumpfend] beigefügt wird;

• die flüssige Masse wird extrudiert, entweder mit Hilfe einer Platte mit feinen Löchern, Monofilamenten, oder durch einen extrem dünnen Film, der in feine Streifen geschnitten wird, versehen mit Einkerbungen, so dass eine Honigwabenstruktur entsteht, fibriliertes Garn. Die Kunstfaser kann ringelnd oder kräuselnd gefinished werden;

• auf einem UV-stabilisierten, aus Polypropylen gewebten Tuch, werden in einer Linie oder im Zickzack Kunstfasern bündelweise in Schlingen getuft und danach an der Rückseite mit Latex fixiert, die Schlingen werden anschließend durchgeschnitten und das Tufttuch durchlöchert;

• die Dichte der Halme [z.B. 3/8”] bestimmt, zusammen mit der Anzahl Tuft je laufenden Meter [z.B. 200] die Anzahl Knoten [demzufolge 21.000] und das Gewicht [gewöhnlich zwischen 2 und 4 kg] pro m2;

• während des Trocknens bei 90°C verhärtet das Latex Coating;

• es gibt viele Varianten in Noppenlänge [von einigen Millimetern bis zu 6-7 cm] und Farbe [mehrere Grüntöne, rotbraune Schotter-Imitation für Tennisplätze oder eben weiß, gelb und blau für z.B. Linierungen];

• Rollen können bis zu 5 m breit und 70 m lang sein.