Herstellungsprozess

  • Pigmentkörner aus Polypropylen oder Polyethylen, so genannte Polymere, werden zu einem Brei erwärmt, dem ein UV- und Wärmestabilisator (Antischrumpf) beigefügt wird.
  • Die flüssige Masse wird extrudiert, entweder
    1. durch eine Platte mit feinen Löchern zu so genannten Monofilamenten
    2. oder durch einen extrem dünnen Film, der in feine Streifen geschnitten wird, versehen mit Einkerbungen, sodass eine Honigwabenstruktur entsteht, das fibrillierte Garn.                    
  • Die Kunstfaser kann anschließend gelockt oder gekräuselt werden.
  • Auf einem UV-stabilisierten, aus Polypropylen gewebten Tuch, werden in einer Linie oder im Zickzack Kunstfasern bündelweise in Schlingen eingenäht und danach an der Rückseite mit Latex fixiert, die Schlingen werden anschließend durchgeschnitten und das entstandene Tufttuch perforiert.
  • Die Dichte der Nadelstiche (z. B. 3/8") bestimmt zusammen mit der Anzahl Polnoppen pro laufendem Meter (z: B. 200) die Anzahl der Knoten (entsprechend 21.000) und das Gewicht pro m² (meist zwischen 2 und 4 kg).
  • Während des Trocknens bei 90°C härtet die Latexschicht auf der Rückseite aus.
  • Die Pollänge kann zwischen 6 und 7cm  variieren und es sind verschiedene Farben erhältlich (mehrere Grüntöne, rotbraune Kieselimitation, gelb, und blau für unter anderem Ränder.
  • Die Rollen können bis zu 5 m breit und 70 m lang sein.

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